Fotos und Bericht zur Spendenübergabe

 

 

Muldebrücke: Im Bild von links

Friedel Pauleickhoff, Richard Kirchhoff, Heiner Knocke, Gustav Theismann,

Herr Hänel (Stadtrat aus Leisnig), Hubert Bonke

 

Frau Diana Hohlfeld wurde ein Spendenscheck überreicht. Sie ist am Rollstuhl gefesselt

und hat zwei Kinder. Ihr Häuschen liegt am Ufer der Mulde und wurde von der Flut sehr stark beschädigt. Ihr Lebensgefährte, im Bild rechts neben Ihr, steht Ihr treu zur Seite.

Auch Kindergärtnerin Frau Behrich, im Bild zweite von rechts, hilft mit allen Kräften.

 

 

Hubert Bonke überreicht Frau Leheis-Spangenberg einen Spendenscheck. Sie wohnt zur Zeit mit Ihrem Mann und Ihren beiden Kindern , Tim und Patrik, auf dem Dachboden. Das Haus an der Mulde stand vier Tage unter Wasser und ist voll sanierungsbedürftig.

 

Reisebericht

 

Spendengelder in Sachsen überbracht

 

Hoffentlich können wir im Dezember wieder in unserem Haus sein“

Mit 43.000 Euro im Gepäck machte sich am 22. und 23. Juli 2013 eine fünfköpfige Delegation um Ehrenbezirksbundesmeister Richard Kirchhoff auf , um 15 betroffene Familien im Flutgebiet von Elbe und Mulde zu helfen. Mit dabei waren Bezirksbundesmeister Heiner Knocke, Schützenoberst Hubert Bonke, Ehrenoberst Gustav Theismann und der ehrenamtliche Fahrer, Fotograf und Kameramann Friedel Pauleickhoff.

 

Es waren bewegende Stunden in denen wir die flutgeschädigten Familien mit Kindern besuchten. Man musste schon schlucken, wenn man den Erlebnisberichten der betroffenen Familien zuhörte und die entstandenen Schäden original sehen konnte. Man kann es nicht fassen, dass Wasser solch eine Macht hat und in solch einer Masse die Häuser ganzer Ortsteile zum Teil bis in die erste Etage überflutete und somit für längere Zeit unbewohnbar machte. Oft war die Vorwarnzeit so kurz, dass man nur einen Teil der Möbel in Sicherheit bringen konnte. Festeingebaute Möbelteile, also Küchen und Anbauwände, waren nicht mehr zu retten und nur noch Schrottwert. Türen, Fußböden und Holzzwischenwände wurden ein Opfer der schlammigen Fluten von Mulde und Elbe. Der Putz muss ab damit die Wände besser austrocknen.

Aus den Häusern hörte man Trockenaggregate brummen und man konnte ganz deutlich die muffige feuchte, teilweise mit Heizölgeruch versetzte Luft, riechen.

Dazu kommen viele Schäden an die keiner denkt. Unsere Gartenhütte mit Gartengeräte, Rasenmäher und Kinderspielzeuge ist weg. Oder: „Unser gesamtes Holzlager für unsere Winterheizung ist nicht mehr da“.

Trotz aller materiellen Schäden und menschlichen Schicksale haben wir aber den Eindruck gewonnen, dass die Menschen in den besuchten Regionen den Kopf oben behalten. Wir hörten immer wieder die Aussagen: „Wir müssen ja nach vorne schauen, wir tun es für unsere Kinder“

Trotzdem darf man die großen finanziellen Probleme nicht übersehen, ganz besonders da, wo keine Elementarversicherung mehr besteht, weil die Versicherungen nicht mehr mitgemacht haben oder die Prämien einfach nicht finanzierbar waren.. Zudem stehen die Entschädigungen, die so hoffnungsvoll durch die Politiker zugesagt wurden, noch aus. Fest steht, dass man um weitere Gelder sehr kämpfen muss.

Genau hier an dieser Stelle kam die großartige Spendenbereitschaft auf das Spendenkonto der Hövelhofer Schützen und dem Spendenkonto des Bezirksverbandes Paderborn-Land zum Tragen..

Wichtige Privatspenden, Firmenspenden, Erlöse aus Vereinsfeste, Spontanspenden aus den verschiedensten Gruppierungen, bis hin zur aufgelösten Spardose brachten innerhalb von sechs Wochen eine stolze Summe von 43.000 Euro zusammen. Es ging schon unter die Haut der Spendenüberbringer als man den fünfzehn ausgesuchten Familien mit eins bis drei Kindern die Schecks überreichen durfte. Glückliche Augen, einmal in den Arm nehmen und ein von Herzen kommendes „Dankeschön“ wird man sicherlich nicht vergessen können. Ein großes vergelts Gott möchte die Delegation allen Spendern sagen. Aber auch den Bürgermeister- und Landratsämtern, den Sozial und Kirchenverbänden, hier ganz besonders zu nennen: Kämmerer Herr Gerth aus Grimma, aus Leisnig Stadtrat Hänel, Superintendent Herr Liebers, Pfarrer Schindler und aus Dorf-Wehlen Falk Pusch von der Privilegierten Schützengilde. Von diesen Personen stammen die Anschriften der fünfzehn Familien. Sie haben versprochen, uns noch weitere bedürftige Familien-Anschriften herauszufiltern. Darum haben Schützenoberst Hub. Bonke und Bezirksbundesmeister Heiner Knocke zugesagt, die beiden Spendenkonten noch offen zu lassen um die eingehenden Spendengelder verbindlich an geschädigte Familien mit Kindern zu überbringen.

Die Kontendaten lauten auch weiterhin:

 

Spendenkonto der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hövelhof

Flutopfer Ost 2013“Volksbank Delbrück-Hövelhof

Kto.-Nr.7800 423 902, BLZ 472 627 03

Spendenkonto Bezirksverband Paderborn-Land, Flutopfer Ost 2013

Volksbank Delbrück-Hövelhof Kto.-Nr. 7823730701, BLZ 47262703