Benefizkonzert zugunsten der Hospizarbeit

Im Schützen- und Bürgerhaus Hövelhof lud der Bezirksverband Paderborn-Land zum sechsten Benefizkonzert ein. Bezirksbundesmeister Heiner Knocke freute sich über ein volles Haus und versprach für den Abend ein abwechslungsreiches Programm.

 

     

Mit dem Hövelrieger Traditionsmarsch „Abendlicher Ruf“ eröffnete der Fanfarenzug des TambourCorps Hövelriege die Veranstaltung. Unter der Leitung von Antonius Ewers wurden noch ein Solo und die Türkische Fanfare dargeboten. Mit launigen Worten führte Sonya Harrison, Moderatorin bei Radio Hochstift, in die einzelnen Musikstücke ein. Da sie die Musikkapelle in Nordborchen leitet, konnte sie viel aus dem Nähkästchen plaudern – über die Entstehung der Musik oder auch über die Komponisten. Auch der Schwierigkeitsgrad der von den Musikvereinen ausgewählten Lieder imponierte ihr. So wies die Moderatorin besonders auf „Ross Roy“, dargeboten von der Blaskapelle Hövelriege unter der Leitung von Bob Smith hin. Auch der „Florentiner Marsch“ und das Stück „Hootenanny Folk Festival for Band“ wurden begeistert aufgenommen. Mit über siebzig Sängerinnen und Sängern bot der Hubertus Chor Sennelager unter der Leitung von Alfons Puscher einen Querschnitt durch sein Musikrepertoire. Die fünf Gesangsstücke reichten vom Schlager, der vom Publikum gerne mitgesungen wurde, über das Musical bis hin zu Operette und Oper.

 Heiner Knocke betonte, dass der Reinerlös des Abends in der Region bleiben solle. Sonya Harrison stellte in kurzen Interviews die Einrichtungen und die Arbeit der Empfänger vor: für den Ambulanten Hospizdienst im Caritas-Altenzentrum Haus Bredemeier kam die Koordinatorin Angelika Fortströer zu Wort. Schwester Magdalena Reinberg, Organisationsbeauftragte für Pflege und Wirtschaftsbereiche, und Generaloberin Schwester Cäcilie Müller berichteten für das Hospiz „Mutter der Barmherzigkeit“ in Paderborn.

Nach der Pause spielte der Musikverein Dahl unter der souveränen Leitung von Isabelle Winzen die Musikstücke „Concert Fanfare“, „Latin American Fantasy“ und den „Deutschmeister Regimentsmarsch“, dessen Text vom Publikum großartig mitgesungen wurde. Danach intonierte die Blaskapelle Etteln unter der Leitung von Hubert Henning „Ein halbes Jahrhundert“, „North and South“ und den „Brandenburger Präsentiermarsch“. Den Schlusspunkt bildete das Blasorchester Hövelhof unter Leitung von Björn Zimmermann mit den Stücken „Little Opening“, „James Bond 007“ und „Kameraden auf See“. Das Publikum gab stehend Ovationen und verlangte nach Zugaben. Diese kam in Form von zwei Stücken, die von fast 200 Musikern aus allen Kapellen zusammen gespielt wurden. Man merkte in der Halle den Luftdruck, der aus vielen Posaunen und Trompeten hervorgebracht wurde. Für das Publikum war es ein herausragendes Ereignis, das mit langem Applaus belohnt wurde.

                                    

Bezirksbundesmeister Heiner Knocke bedankte sich bei allen Sponsoren, die das Benefizkonzert unterstützt hatten. Sein besonderer Dank ging an Bezirksschatzmeister Dieter Reichelt, der mit einer Arbeitsgruppe seit etwa einem dreiviertel Jahr die Fäden gezogen und eine großartige Organisation gestemmt habe. Auch die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Hövelhof hatte sich mit einem Helferteam uneigennützig für die gute Sache zur Verfügung gestellt.